Neu auf critic.de

Paper Tiger – Kritik

Viennale 2026: Große Träume und ein bisschen Leichtsinn. Mehr braucht es in Paper Tiger nicht, um eine Familie zu zerstören. James Grays meisterlicher Film bannt das Unheil in elegante Breitwandbilder, befeuert von Adam Drivers wuchtigem Charme und Scarlett Johannsons brüchiger Grazilität. Filmkritik 

Familiye – Kritik

Neue deutsche Gangsterfilme (6): Herzliche Verwandten-WG in Trouble. Kubilay Sarikayas und Sedat Kirtans Erstling Familiye (2017) ist ein genial rührender, packend inszenierter, spektakulär gespielter Indie-Film in glänzend kontrastreichem Schwarzweiß. Filmkritik 

The Echo Chamber – Kritik

Viennale 2026: Andrea Pallaoro verfilmt in The Echo Chamber das letzte Drehbuch, an dem Bernardo Bertolucci mitgewirkt hat. Herausgekommen ist eine hübsch verspulte Liebesgeschichte unter deren gediegener Oberfläche der romantische Wahnwitz brodelt. Filmkritik 

Pulse – Kritik

Streaming-Tipp: "Willst du einen Geist treffen?" Eine geheimnisvolle Internetseite lässt Menschen vereinsamen und schließlich verschwinden. Kiyoshi Kurosawas elegischer Horrorfilm Pulse (2001) läuft auf eine Apokalypse zu, die sich wie eine Erlösung anfühlt. Filmkritik 

Glaube – Kritik

Eine 17-Jährige möchte ins Kloster, für ihre Familie ist das schwer zu begreifen: Unvoreingenommen erzählt Glaube von unterschiedlichen Vorstellungen eines erfüllten Lebens. Der Verklärung nähert sich der Film dabei zugleich mit Scheu und Faszination. Filmkritik 

Dust in the Wind: New Work und alte Weltbilder

Unser Kinopodcast "Dust in the Wind" ist aus der verspäteten Sommerpause zurück. Diesmal sprechen Lukas und Dunja mit Andrea Kuhn (International Nuremberg Human Rights Film Festival - NIHRFF) über Caroline Kox' freie Elfriede-Jelinek-Verfilmung Liebhaberinnen.  Special 

Koxa – Kritik

Neue deutsche Gangsterfilme (5): Zwei Kumpels fläzen kraftlos auf dem Sofa, ein langes, zugedröhntes Abhängen. Ekrem Engizeks Koxa ist schläfrig und fuzzy, manchmal lustig, manchmal erschreckend fies."Ein Film zum Reinziehen", in SD.  Filmkritik 

Der perfekte Urlaub – Kritik

Bora Dagtekins Der perfekte Urlaub widmet sich – wie schon der Vorgänger Das perfekte Geheimnis – dem Beziehungschaos neurotischer Großstadtmenschen, diesmal auf Malle. Der Schwung der Gossip-Komödie wird dabei immer wieder ausgebremst vom Hang der Figuren zu biederem Gelaber. Filmkritik