Neben der Protestbewegung hat sich in den letzten Jahren auch das iranische Filmschaffen radikalisiert und von manchen Zwängen des Systems befreit. Die einzigen beiden iranischen Langfilme im diesjährigen Berlinale-Programm geben ganz unterschiedliche Einblicke in das Leben im Land. Special
Berlinale 2026 – Forum: Die Dokumentarfilmerin Pepa Lubojackis begleitet ihren Bruder durch die Alkoholsucht, ohne ihm helfen zu können. If Pigeons Turned to Gold ist Kino gewordene Überforderung mit einer Situation. Filmkritik
Abschiede allerorten: Ein Jazz-Musiker aus Wien träumt sich zu seinen Heroen ins Mississippi-Delta und ein Hausmeister schaufelt tapfer Schnee, während seine Welt zusammenbricht. Doch dann lädt ein alter Festivalbekannter noch ein auf ein Bier. Special
Deutsche in Uniform begegnen ungelenk und sorgenvoll den Wirren eines historischen Umbruchs – einmal im Bahnhof Friedrichstraße, einmal in einem Manöverdorf der Bundeswehr. In seiner dritten Kolumne von der Berlinale serviert Thomas Groh ein sektionsübergreifendes Double Feature. Special
Berlinale 2026 – Generation: Der bloße Anblick einer lesbischen Frau reicht, schon mutieren Heterosexuelle in Don't come out zu mordlüsternen Zombies. Die dominikanische Regisseurin Victoria Linares Villegas inszeniert ihren queeren Coming-of-Age-Film als Horrorparabel. Filmkritik
In unserer zweiten Podcast-Folge gibt es einiges aufzuholen: Wettbewerbs-Highlights von Markus Schleinzer, Anthony Chen und Angela Schanelec sowie weitere Lieblingsfilme aus den Nebensektionen. Special
Das Festival neigt sich dem Ende zu. Im Wettbewerb ist Juliette Binoche in ihrem am wenigsten französischen Film zu sehen, ein aufgeblähter Body-Horror-Schocker enttäuscht und eine Dokufiktion von der Autobahn erweist sich als angenehm lebensklug. Und dann kam noch eine unerfreuliche Mail aus der Presseabteilung. Special
Mit der deutsch-US-amerikanischen Koproduktion Dead of Winter inszeniert Regisseur Brian Kirk einen kurzweiligen Schnee-Thriller mit einigen erzählerischen Schwächen und einer toll aufspielenden Emma Thompson als trickreicher Witwe. Filmkritik
Berlinale 2026 – Forum:Eight Bridges macht die titelgebenden Bauwerke zum Sinnbild für die inneren Spannungen der U.S.-Gesellschaft. Das ist formal beeindruckend, doch vermisst man ein wenig die von Regisseur James Benning sonst gewohnte Ironie und Neugier. Filmkritik
Berlinale 2026: Studierende des Seminars „Schreiben über Film“ (Stiftung Universität Hildesheim) verfassen Kurzkritiken über Quatro Meninas und Everyone’s Sorry Nowadays (Generation), in denen es, sehr unterschiedlich, um heranwachsende junge Frauen geht. Special
Berlinale 2026 – Panorama: In Elle Sofe Saras Spielfilmdebüt Arrú wird das traditionell naturverbundene Leben einer Sámi-Gemeinschaft bedroht. Durch ein Bergbauprojekt, aber auch durch schockierende Untaten in den eigenen Reihen. Filmkritik
Während es wieder schneit, geschieht Erstaunliches: Ein Singapurer Melodram wird zum diesjährigen Konsensfilm. Veronica Ferres produziert klassisches Abenteuerkino mit Ethan Hawke. Und Pavao verliebt sich in eine frühere filmische Peinigerin. Special
Berlinale 2026 – Wettbewerb: Es wird viel gesprochen in Angela Schanelecs Meine Frau weint – auf dem Arbeitsplatz, im Auto, auf Berliner Grünflächen. Und doch kreist der Film in seinen langen Kamerafahrten um die Einsicht, dass das Gesprochene nie ganz dem entspricht, was man fühlt. Filmkritik