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Ungeduld des Herzens – Kritik

Frei nach dem gleichnamigen Stefan-Zweig-Roman erzählt Ungeduld des Herzens von der Begegnung zwischen einem Soldaten und einer querschnittsgelähmten jungen Frau. Hinter der scheinbar gefühlvollen Liebesgeschichte verbirgt sich die nuanciert ausgestaltete Charakterstudie einer Kontrollsucht.   Filmkritik 

Melania – Kritik

Brett Ratners Melania über die amtierende First Lady der USA ist weniger Propaganda-Machwerk als eine um jede Eigenwilligkeit bereinigte Unternehmens-Broschüre. Glänzende Bilder und schmissige Popsongs erschaffen eine Oberfläche, an der man lang kratzen muss, um etwas Interessantes freizulegen. Filmkritik 

Primate – Kritik

Mal amoklaufendes Raubtier, mal unschuldiges Äffchen. Ein tollwütiger Schimpanse macht in Johannes Roberts’ famosem Horrorfilm Primate einer Gruppe von Freundinnen auf Mädelsurlaub die Hölle heiß. Filmkritik 

Send Help – Kritik

Ein arroganter Firmen-CEO strandet mit einer Untergebenen auf einer tropischen Insel. Was leicht eine bemühte Satire hätte werden können, verwandelt Regisseur Sam Raimis Send Help in eine lustvolle Erkundung von Identitäten, Körpern und der Faszination des Ekligen. Filmkritik 

Little Trouble Girls – Kritik

Die Wunden Christi werden zur Vulva und auch sonst sprießt die Sexualität in Urška Djukićs Little Trouble Girls in alle Richtungen. Ein Coming-out-oder-zumindest-of-Age-Film, der sich, zwischen verführerischen Mitschülerinnen, begehrten Bauarbeitern und Olivenbäumen gelegentlich auch im Kitsch verirrt. Filmkritik 

White Snail – Kritik

In Minsk sucht die junge Masha nach einer Zukunftsperspektive. Mit einem genauen Blick für die Dinge und Gesten des Alltags erzählt White Snail vom Leben in der Diktatur und der permanenten Spannung zwischen Selbstinszenierung und Selbstauslöschung. Filmkritik 

Winter in Sokcho – Kritik

In einer verschneiten, südkoreanischen Küstenstadt trifft eine junge Frau auf einen stoischen französischen Maler. Winter in Sokcho erzählt von unverhoffter menschlicher Nähe, von kleinen Verwandlungen und der Last idealisierter Körperbilder. Filmkritik 

Die Spalte – Kritik

Zwischen Sexfilmwelle und Feminismus: Im München der Siebzigerjahre flieht ein junges Mädchen aus dem Erziehungsheim und landet auf dem Strich. Gustav Ehmcks "Die Spalte" ein Film aus der harten Republik, voll rauer Präsenz und unmittelbarer Körper. Filmkritik 

Hamnet – Kritik

Chloé Zhao erkundet in Hamnet die tragischen Hintergründe von Shakespeares „Hamlet“. Dem Schmerz des Verlustes ringt sie teils berückend intime Bilder ab, überschätzt dabei aber die heilende Kraft der Kunst. Filmkritik 

Die Stimme von Hind Rajab – Kritik

Kaouther Ben Hania setzt in Die Stimme von Hind Rajab der Titelfigur, einem 5-jährigen Mädchen, das sich im Gaza-Krieg stundenlang vor Soldaten der israelischen Armee versteckt hielt, ein Denkmal. Der Film ist nicht subtil und will es auch nicht sein. Filmkritik 

Berlinale 2026 - Die Filme

Nun wurden auch die Titel für den Wettbewerb und die Sektion Perspectives veröffentlicht – u.a. mit Neuem von Angela Schanelec, Karim Ainouz, Markus Schleinzer, Eva Trobisch, Kornél Mundruczó, Mahamat-Saleh Haroun und Tizza Covi / Rainer Frimmel. Die Filme der 76. Berlinale (12.-22.02.2026) auf einen Blick.  News 

The Housemaid - Wenn sie wüsste – Kritik

Eine verbrauchte 40-jährige droht im Erotikthriller The Housemaid von einer jüngeren Version ihrer selbst ersetzt zu werden. Paul Feig inszeniert selbstbewusst mitten im Mainstream einen Film für Erwachsene, bei dem die sexuellen und blutigen Attraktionen zu sehr Mittel zum Zweck bleiben.  Filmkritik 

Madame Kika – Kritik

Nach dem Tod ihres Partners findet eine Sozialarbeiterin in der BDSM-Sexarbeit unerwarteten Halt. Madame Kika erzählt nüchtern und einfühlsam von modernen Arbeitswelten und vom Kampf, der eigenen Trauer Raum zu geben. Filmkritik 

Plainclothes – Kritik

Wohin schauen und wie lange? In der New Yorker Vorstadt der 1990er führt ein verdeckter Ermittler, der auf cruisende Schwule angesetzt wird, selbst ein Doppelleben zwischen Zweifel, Angst und unterdrückter Lust. Leider misstraut Plainclothes der Spannung, die schon allein in diesem Zwiespalt liegt. Filmkritik 

28 Years Later: The Bone Temple – Kritik

Die Welt heilen oder sie töten? Nia DaCostas gelungenes Zombiefilmsequel 28 Years Later: The Bone Temple bietet euphorisch friedvolle Bilder, bevor es in einem Kampf gegensätzlicher Geisteshaltungen gipfelt. Filmkritik