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Alle neuen Artikel

So ist das unter den Bubblemenschen – Notizen aus Venedig (4)

Eine Parabel über Hybris, die kein Ende nimmt: Einige Jahre lang hatte man nichts mehr gehört von Ilya Khrzhanovskiys megalomanischen, umstrittenen Multifilmwerk. Jetzt läuft im Venedig-Wettbewerb doch wieder ein neuer DAU-Film. Außerdem: Sergei Loznitsas Imperium wird seinen Festivalweg machen – warum auch immer. Special 

Corruption – Kritik

Kino-Tipp: Es klingt nach einem sexy Neo-Noir der 1980er: Geschäftsmänner in Anzügen (Golden-Age-Star Jamie Gillis!) tun zwielichtige Dinge. Aber da sind auch Themen aus Richard Wagners "Rheingold". Und seine kryptischen Dialoge, elliptischen Szenenfolgen und extremen Farbkontraste machen Roger Watkins‘ enigmatischen Kultporno Corruption fast zu einem David-Lynch-Film. Filmkritik 

Ghost in the Cell – Kritik

Fantasy Filmfest: In Joko Anwars Horrorfilm Ghost in the Cell sucht ein Geist ein indonesisches Gefängnis heim, in dem der Schlagstock regiert. Neben kluger Institutionskritik kommt dabei auch der Slapstick nicht zu kurz. Filmkritik 

Vaterland – Kritik

Goethe soll geehrt werden, aber welcher? Schwere hängt in der Luft im von den Besatzungsmächten geteilten Deutschland, das Erika und Thomas Mann in Pawel Pawlikowskis von einem realen Heimatbesuch des Schriftstellers inspirierten Film Vaterland bereisen. Filmkritik 

Luxus des Ephemeren – Notizen aus Venedig (1)

Unser Kolumnist ist mit dem Filmfestival Venedig zusammen alt geworden. Im ersten Teil seiner diesjährigen Notizen geht es um ein Kino der behaupteten und eines der ausgelebten Freiheit. Und um Danny Boyles Ink, einen Film, den selbst vollgekotzte Klos und versifft fickende Paare nicht retten können. Special 

Ghost School – Kritik

Am Anfang steht ein geprügelter Esel, am Ende ein geflügeltes Pferd. Dazwischen stellt ein pakistanisches Mädchen Fragen über ihre geschlossene Schule, erhält aber keine einfachen Antworten. Seemab Guls kluger Debütfilm Ghost School verdeckt die Wirklichkeit, von der er erzählt, nicht. Filmkritik 

In Frankfurt, in der Twilight Zone – Terza Visione 2026

Sengende Mittagssonne prägte das diesjährige italienische Genrefilmfestival – zum Glück standen im Frankfurter Filmmuseum die passenden schwülen, ausziehfreudigen Filme parat. Unser Textmosaik würdigt die Lady Di der 1960er, die zweite Kinowiederkehr des Heilands, breitbeinige Männlichkeit mit schelmischem Charme und noch vieles mehr. Special 

Falscher Bekenner – Kritik

Der junge Armin verzweifelt an den Erwartungen der Erwachsenenwelt. Ein Ventil findet er nur im Abschicken erfundener Bekennerschreiben. Christoph Hochhäusler erzählt in Falscher Bekenner von der stillen Revolte gegen den Zwang, auf eine ganz bestimmte Art zu leben. Filmkritik 

Das Ende der Sterne – Kritik

Ein blutiger, postapokalyptischer Western um einen todessehnsüchtigen jungen Piloten. Ridley Scotts neuestes Werk Das Ende der Sterne ist nachdrücklich inszeniertes Actionkino mit atemberaubenden Kämpfen und sensationell irrwitzigen Passagen.  Filmkritik 

The Shards – Kritik

Mit der Disney+-Serie The Shards jagt Ryan Murphy die Romanvorlage von Bret Easton Ellis durch den Reißwolf seiner Produktionsmaschinerie: Statt kontrolliertem Exzess und präziser Satire herrscht nur mehr campige Beliebigkeit. Übrig bleiben immerhin ein paar grandiose 80er-Jahre-Songs. Filmkritik